Projekt zur chronischen Wundversorgung startet im Januar 2022

28.09.2021 | 

Die KV Bremen startet im Januar 2022 das Projekt „IP-Wunde“ zur Implementierung einer integrierten Wundversorgung im Land Bremen. Das Konzept sieht Behandler-Netzwerke vor. Angesprochen sind Hausärzte und potenzielle fachärztliche Schwerpunktpraxen.

Die KV Bremen hat für ihr Projekt „Infrastruktur und Prozesse für optimierte Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden – dezentral und regelversorgungsnah in Bremen: IP-Wunde“ vom Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss den Zuschlag erhalten. Gemeinsam mit ihren Konsortialpartnern AOK Bremen/Bremerhaven, IVP Networks sowie dem Kompetenzzentrum für klinische Studien Bremen (KKSB) bereitet sie als Konsortialführer den Start des IP-Projektes zum 1. Januar 2022 vor.

Ziel des Projektes IP-Wunde ist die flächendeckende Implementierung einer komplexen integrierten Wundversorgung im Land Bremen mit geeigneten Prozessen und unterstützender Infrastruktur. Das Konzept sieht den Aufbau flächendeckender Behandler-Netzwerke für die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden, eine digitale Unterstützung durch eine zentrale IT-Plattform für eine Prozesssteuerung mit einer elektronischen Wundfallakte sowie digital gesteuerte strukturierte Behandlungspfade vor.