So wird Gesundheits-App „vorvida“ abgerechnet

08.07.2021 |

Bei einer Erstverordnung der digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) „vorvida“ soll die bereits seit dem 1. Januar 2021 bestehende Gebührenordnungsposition (GOP) 01470 abgerechnet werden. Es werden keine gesonderten Leistungen bezüglich dieser Gesundheits-App in den EBM aufgenommen.

Aufnahme von „vorvida“ in das DiGA-Verzeichnis

Die Gesundheits-App „vorvida“ wurde im Mai 2021 zur Anwendung bei Patienten mit schädlichem Alkoholkonsum oder Alkoholabhängigkeit dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM; vgl. § 139e SGB V) aufgenommen.

GOP 01470 für die Erstverordnung von DiGA

Die Erstverordnung von Gesundheits-Apps, wie von  „vorvida“, „velibra“, „somnio“, „elevida“ und „deprexis“, die dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM; vgl. § 139e SGB V) aufgenommen wurden, kann mit der bestehenden GOP 01470 (18 Punkte/ 2 Euro) abgerechnet werden.

Da das BfArM bereits für „velibra“, „somnio“, „elevida“ und „deprexis“ keine erforderlichen ärztlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Versorgung der DiGA bestimmt hat, haben sich KBV und GKV-Spitzenverband darauf verständigt, dass auch für „vorvida“ keine gesonderten Leistungen in den EBM aufgenommen werden.